In den Tälern der Umgebung von Can Gramunt besteht eine jahrhundertealte Papiermühlentradition. Sowohl an dem Bach “Riera de Carme” als auch an dem Fluss Anoia, der dem Kreis den Namen gibt, liegen, in einem Umkreis von fünfzehn Kilometern, insgesamt sechzehn dieser imposanten Gebäude.

Sie bildeten im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert eine der wichtigsten Papierproduktionszentren Spaniens. Exportiert wurde nach ganz Europa und vor allem Südamerika. In der Kleinstadt Capellades, angrenzend an La Torre de Claramunt, befindet sich ein Papiermuseum, das, auch für Kinder, allemal einen Besuch wert ist. www.mmp-capellades.net